Definition von Gerechtigkeit nach Ulrich H. Rose:
Gerechtigkeit bedeutet den idealen Einigungs-Zustand zwischen zwei Menschen, wenn diese zu einem speziellen Thema oder Gegenstand nachdenken und jeder für sich einen ausreichenden und zufriedenstellenden Anteil am Thema oder am Gegenstand für sich in Anspruch nehmen kann.
Wenn diese 2 Menschen über ein anderes Thema, oder einen anderen Gegenstand nachdenken würden, so wäre darin ein neuer Ausgangspunkt für eine eventuelle Einigung zu sehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass hier ein idealer Einigungs-Zustand, das ist ein sich übereinstimmendes Gerechtigkeits-Empfinden bei Beiden einstellt, ist eher gering.
Dies bedeutet, Gerechtigkeit und das Gefühl des Gerechtigkeits-Empfindens kann sich bei einem Menschen alleine einstellen, evtl. auch noch bei 2 Menschen, siehe den vorherigen Absatz dazu.
Je größer die Anzahl der Menschen (mehr als 2) ist, desto unwahrscheinlicher wird es, dass sich bei allen Beteiligten ein Gerechtigkeitsempfinden = Gerechtigkeit einstellt.
Gerechtigkeit ist aus dieser Überlegung heraus nicht allgemein gültig definierbar.
Auch die Wahrheit kann uns Menschen nicht durch Definitionen näher gebracht werden.
Siehe dazu „Vollkommene Begriffe“

Wenn kein Mensch mehr die Wahrheit suchen und verbreiten wird, dann verkommt alles Bestehende auf der Erde, denn nur in der Wahrheit sind Gerechtigkeit Frieden und Leben! Friedrich Schiller
Das kann ich unterstreichen. Siehe dazu „Was ist die Wahrheit?„

Gerechtigkeit gibt es nur theoretisch nicht praktisch. Ulrich H. Rose vom 09.05.2017
Die Gerechtigkeit ist ein schwammiger Begriff, der mit einer neuen Klassifizierung abzulegen und einzuordnen ist, damit nicht darüber gestritten werden kann, da die bisherigen Definitionen von Gerechtigkeit wahrscheinlich fast so vielfältig sind, wie es Menschen auf der Erde gibt, mit den unabsehbaren und ziemlich sicheren Folgen von Streit.
Vorgenanntes gilt nur für die Masse von 99,999% der Menschen, d.h., für fast alle Menschen.
Für den Rest von 0,001%, das ist jeder 100.000ste Mensch, dies sind die intelligenten Menschen, gilt Folgendes:
Wirkliche Gerechtigkeit kann sich nur zwischen intelligenten Menschen einstellen.
Hier sind die Voraussetzungen für „zugeben können“ und „nicht glauben müssen“ plus „dem Denken nach Wahrscheinlichkeiten“ vorhanden.
Das wiederum bedeutet, dass für jegliche Gerechtigkeits-Diskussion bei der „Masse Mensch“ die Voraussetzungen fehlen, die der Intelligenz.
Hier mal die Wahrscheinlichkeit bemüht:
Bei 0,001% intelligenter Menschen ist es sehr unwahrscheinlich, dass sich
a. zwei intelligente Menschen treffen und
b. diese dann über Gerechtigkeit diskutieren würden.
Der Rest der Menschen inklusive Philosophen etc. verliert sich in solchen unsinnigen Diskusionen. Google dazu „denktote Philosophen“ mit den Gänsefüßchen!

Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit. Ohne WHO keine Pandemie. Ohne EZB keine Inflation. Ohne WEF kein Great Rest.

Gerechtigkeit stellt sich unausweichlich ein, wenn das Unterbewusstsein emporquillt. Dies ist zirka 5 Minuten vor dem Tod das Fall. Dies habe ich aus zuverlässigen Quellen (Sterbebegleiter) das erste Mal mit 45 Jahren gehört. Seitdem passe ich noch mehr auf mich auf. Dieses „auf mich“ Aufpassen fing im 16. Lebensjahr in Ludwigshafen an, nach meinem ersten prägenden Erlebnis. Ulrich H. Rose vom 31.10.2018
Mein erstes prägendes Erlebnis findest Du gut beschrieben in „Meine Berufung ist eine besondere Kunst: Begriffe zu definieren„
Zu Gerechtigkeit und Philosophen, besonders der Philosophin Martha Nussbaum, siehe „Gedanken über unsere heutigen Philosophen„